Trefft uns bei der re:publica19

49heroes News   •   9. März 2019

Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal bei der re:publica in Berlin und ich bin schon unglaublich gespannt und aufgeregt, was mich da erwartet. Besonders freue ich mich auf die Session von Lydia Krüger und Friederike Euwens zum Thema Bots und die psychischen Aspekte der Human-Computer-Interaction.

Außerdem bin ich sehr gespannt auf den gesamten Track Mobility&City. Zu dem Thema gibt es extrem viele spannende Fragen. Wenn sich die Mobilität der Menschen durch technische Neuerungen verändert, werden sich in Folge auch die Lebens- und damit die Wohnverhältnisse verändern – aber in welche Richtung? Wenn es gelingt, Mobilität neu zu gestalten, werden die Menschen dann wieder mehr aufs Land ziehen, weil das Pendeln nicht mehr als so belastend wahrgenommen wird, weniger Zeit in Anspruch nimmt oder sogar durch z.B. selbstfahrende Autos zu einer Erweiterung des Büros wird? Oder werden die Menschen im Gegenteil noch stärker in die Städte ziehen, weil eine Veränderung der städtischen Mobilität den Komfort in den Städten noch vergrößert?

  • Wie wird sich Mobilität in den nächsten Jahren entwickeln?

  • Welche Folgen hat das für die Wohnortsentscheidung der Menschen?

  • Wie wird sich die Stadt verändern? Welche Städte-planerischen Anpassungen verlangt die neue Mobilität?

Wie müssen sich die Städte verändern, damit Raum entsteht für neue Formen von Mobilität? Wie verträgt es sich, wenn mehr Wohnraum entstehen muss, gleichzeitig neue Formen der Mobilität nach Raum verlangen und die Stadt trotzdem einen Ort bieten soll, in dem Menschen zusammenkommen, in Kontakt treten und sich inspirieren?

Meet Me There

Welche Rolle wird das Auto in unserer Mobilität in Zukunft spielen? Auf der einen Seite empfehlen Experten, in Parkplätze zu investieren, da aufgrund von Elektro-Autos sowie smarten bis hin zu selbstfahrenden Autos der Autoverkehr wieder zunehmen wird. Auf der anderen Seite sind viele der Überzeugung, dass in Zukunft aufgrund steigenden Umweltbewusstseins, eines gut ausgebauten öffentliche Nah-Verkehrs – gepaart mit überall verfügbaren Elektro-Rädern und -Rollern – das Auto überflüssig wird und über kurz oder lang aus den Stadtgebieten komplett verbannt wird.

Brauchen wir in Zukunft also mehr oder weniger Parkplätze? Wie könnten frei gewordene Parkflächen am besten genutzt werden? Oder wenn das Auto wieder an Attraktivität gewinnt, wo sollen die zusätzlichen Parkplätze her kommen?

Viele spannende Fragen. Nach der re:publica19 habe ich hoffentlich ein paar Antworten für euch. Folgt mir während der re:publica19 auf Twitter, dann halte ich euch über alles spannende direkt und live auf dem Laufenden. Wenn ihr auch bei der re:publica seid, gebt mir kurz Bescheid, ich freue mich, euch dort zu treffen.